Auf dem Weg zur Kinderrechteschule

Mit dem kürzlich durchgeführten Projekttag zum Thema „Kinderrechte“ haben wir einen weiteren Schritt auf dem Weg zur Kinderrechteschule genommen. Das wir, nebenbei bemerkt, die erste Grundschule in Solingen sind, die dem Thema einen Projekttag widmet, ist ein schöner Nebenaspekt.
Wir möchten kurz darlegen, was eine Kinderrechteschule ausmacht: Unter diesem Begriff verstehen wir eine Schule, die Kindern Schutz bietet, sie fördert und Möglichkeiten der Partizipation und Verantwortungsübernahme schafft. Gemeinsam mit unseren Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften, außerschulischen Partnern und Eltern möchten wir uns als Kinderrechteschule entwickeln: Als eine Schule in der nicht nur kognitive, sondern auch soziale und demokratische Kompetenzen geschult werden. Als eine Schule des verantwortungsvollen Miteinanders.
Konkret setzen wir dies in unserer täglichen pädagogischen Arbeit um, indem, wir die Einhaltung der Kinderrechte mit Leben füllen, d.h. im Unterricht wird Bezug auf die 10 Kinderrechte genommen. So entwickeln wir eine menschengerechte Kultur des Miteinanders in pädagogischen Beziehungen und der Kinder untereinander.
Unsere Schülerinnen und Schülern können zudem aktiv am Schulleben teilhaben und mitwirken: Wöchentlich tagt der Klassenrat und alle sechs Wochen kommt das 20-köpfige Schülerparlament zusammen. Beide Gremien bieten den Kindern die Möglichkeit, direkten Einfluss auf das Schulleben zu nehmen und mitzubestimmen.
Schulleitung, Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte, Eltern, außerschulische Partner und die Schülerinnen und Schüler gehen diesen Prozess gemeinsam – getreu unserem Schulmotto:
Heute für Morgen – wir machen gemeinsam Schule